RENNSTRECKENTRAINING in Rijeka/Grobnik vom 09.-12.10.2014

Diesmal ging es mit Schräglage nach Rijeka / Grobnik auf die Rennstrecke. Da der Termin vom Do. 9 – So. 12.10.2014 war, haben wir uns kurzfristig entschlossen, gleich eine Woche in Kroatien zu verbringen.
Unsere Anreise am 04.10.2014 verlief problemlos. Nur am Karawanken-Tunnel hatten wir eine Wartezeit ( da einspurig ) von einer halben Stunde, die aber mit guter Stimmung und viel Spaß schnell verging.
Um 15 Uhr kamen wir dann in unserem gebuchten Ferienhaus in Krasica an. Wir haben diesen Ort gewählt, da er in der Nähe (10 min.) zu Rennstrecke liegt und auch in der Nähe der Küste.
Nachdem wir uns eingerichtet haben, wurde erst einmal ausgiebig der Pool und der wunderschöne Garten genutzt.
Am Sonntag sind wir dann mit den Straßenmotorrädern (die wir „Gott sei Dank“ auch dabei hatten) nach Krk gefahren und sind dort querfeldein über die Insel gedüst.
Da wir das schöne Wetter ausnutzen wollten, haben wir am Montag gleich noch eine Motorradtour entlang der schönen Küste nach Pula drangehängt.
Am Dienstag haben wir uns entschlossen eine Tour zu den Plitvicer-Seen im Landesinneren zu machen. An der Küste entlang ging es nach Senj und von dort aus über die Berge zu den Seen. Die 2 ½ Stunden Fahrt (einfach) haben sich schon mal gelohnt, es war eine tolle Tour. Auch bei den Seen hatten wir viel Glück mit dem Wetter, da laut Reiseführer die Seen angeblich nur 55 schöne Tage im Jahr haben. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen haben wir eine kleine Wanderung durch das Naturschutzgebiet gemacht.
Am Mittwoch war dann ab 18 Uhr Einlass auf der Rennstrecke und wir bereiteten schon mal alles für den nächsten Tag vor. Da wir dieses Jahr nur einmal in Misano beim Renntraining waren, waren ALLE natürlich „ heiß „ auf die Piste.
Donnerstag vormittags war freies Training für alle Klassen. Nachmittags fand dann das Zeittraining für das Langstreckenrennen statt. Da wir dieses Jahr etwas Trainingsrückstand hatten, qualifizierten wir uns lediglich auf dem 16. Startplatz. Da wir für den nächsten Tag „Power“ brauchten, gingen wir abends gleich im Fahrerlager zum Essen. In der „Box 000“ wurden wir mit einem super Essen verwöhnt. Kneipe kann man uneingeschränkt empfehlen.
Der Freitag begann dann gleich mit der Qualifikation für die Samstags-Rennen. Somit konnten sich Florian und Manfred gleich für das Langstreckenrennen einfahren. Florian erzielte mit seiner Zeit den 11. Startplatz (R6) in der SSP 600, Mani erzielt mit seiner R 1 für das Rennen in der Open-Klasse bis 1000 ccm den 13. Startplatz, Michi erzielte mit seiner Ducati 999 in der Open-Klasse den 25. Startplatz.
 
Am Freitag nachmittag startete dann um 15 Uhr das 3 Stunden-Rennen. Für das Team FTS Racing (Fahrzeugtechnik Seitz) starteten Florian Seitz (28 Jahre) mit seiner
seriennahen Yamaha R 6 als erster Fahrer mit Le Mans Start (da er der jüngste ist, und zu Fuß noch am besten und schnellsten unterwegs ist, haben wir diese Entscheidung getroffen).
 Nach den ersten 45 Minuten übernahm Manfred Seitz (54 Jahre) mit seiner seriennahen Yamaha R 1 den zweiten Turn. Danach kam Alfons „Burschi“ Gierlinger (64 Jahre / „Hut ab“) mit seiner BMW S 1000 RR zum Einsatz. Man beachte das GESAMTALTER (146 Jahre Motorradleidenschaft). Für die 3 Stunden Gesamtfahrzeit mussten nochmals alle 3 Fahrer ran. Dank einer super Boxen-Crew (Michael Stern und Martin Menacher) waren sehr schnelle Boxenstops möglich (Transponderwechsel, Reifenwechsel, nachtanken usw.). Am Ende des Rennes fuhr das Team von Platz 16 auf Platz 4 und verpassten nur knapp einen Potestplatz, was aber der Freude und der ausgelassenen Feier am Abend keinen Abruch tat.
Die Einzelrennen wurden dann am Samstag ausgetragen. Wobei das erste Rennen der SSP 600 am frühen Nachmittag startete. Florian startete vom 11.Platz aus (R6) und lag bereits nach der ersten Runde auf Position 9. Das spannende Rennen mit ca. 35 Startern, wo 11 Fahrer Zeiten innerhalb von 2 Sekunden lagen, dauerte 7 Runden. Florian kämpfte sich von Runde zu Runde um eine Position nach vorne. Er beendete das Rennen auf einem hervorragenden 4. Platz. Gegen die ersten 3 Fahrer war kein Kraut gewachsen.
Manfred startete vom 13. Platz in der Open Klasse und legte einen Top Start hin, sodass er nach der ersten Runde bereits auf dem 5. Platz lag. Nach zähen Kampf in der Spitzengruppe belegte er nach den 7 Runden Rennen den nicht erwarteten 3 Platz und nahm nach dem Rennen grinsend seine Pokal am „Stockerl“ entgegen.
Am Sonntag war vormittags nur freies Training, das wir nutzten um ein paar Filme zu drehen (Youtube.com / Fahrzeugtechnik Seitz). Die Rennen am Sonntag waren leider zu spät angesetzt (16 Uhr), sodass wir  nicht mehr daran teilnehmen konnten (wir mussten ja leider wieder nach Hause fahren). Außerdem war unser Reifenvorrat, auf dem Teer in Rijeka, ziemlich zur Neige gegangen.
Wie immer war es eine wunderschöne Woche mit vielen schönen Rennen und „Gott sei Dank“ ohne Stürze und Verletzungen, dafür mit einigen Pokalen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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